Sri Lanka Reise - Sonntag, 28.08.2011

Um 6:30 Uhr klingelte der Wecker und um 8.50 Uhr ging der ICE von München nach Frankfurt Flughafen.
Ich hatte ja schon so ein komisches Gefühl als es hies Rail & Fly Ticket. Aber nachdem ich geplant hatte 3 Std. vor Abflug in Frankfurt zu sein dachte ich ja das wäre genügend Zeit.
Aber wer mit der Deutschen Bundesbahn fährt erlebt so seine Wunder. Nachdem ein Baum zwischen Würzburg und Frankfurt auf die Oberleitung gefallen ist, musste unser Zug einen Umweg machen und wir sind erst mit einer Stunde Verspätung am Frankfurter Flughafen angekommen. Na ja, 2 Stunden vorher reichen ja auch, aber da war ja noch der Shuttle Bus vom Bahnhof am Flughafen zum Terminal 2 und nachdem ein ganzer ICE angekam waren auch entsprechend viele Menschen an dieser Shuttle Station. Nur ein Shuttle Bus war nicht da und als der nach 10 min endlich kahm, passten aber nicht alle rein, und wir schon gar nicht mehr. Also auf den zweiten Warten. Nach 40 min sind wir dann endlich am Schalter von Sri Lankan Air angekommen und waren die letzten die eincheckten. So gerade noch...
Um 15:45 Uhr startete dann unsere Maschine nach Colombo (auch mit etwas Verspätung). Der Flieger war Gott sei Dank halb leer und so hatten wir genügend Platz für unseren zehn Stunden Flug. Geschlafen haben wir alle fast gar nicht, da ganz in unserer Nähe zwei Kinder waren die fast zehn Stunden durchgeschrien haben. Aber sonst war der Flug ruhig und der Service war gut.

 

Sri Lanka Reise - Montag, 29.08.2011

Um 4:45 Uhr in der Früh sind wir dann gelandet. Am Flughafen sind wir gleich von Bernhard Lotz einem Mitarbeiter von der Fa. Ronnefeldt und Rabi unseren Reiseführer mit einem komfortablen Bus abgeholt worden.
Nachdem ich mit Bernhard vor 11 Jahren schon in Sri Lanka war, staunte ich nicht schlecht was sich alles verändert
hat.
Seit Ende des Bürgerkrieges mit den Tamilen ist es hier richtig voran gegangen. Die Hauptstraßen haben überhaupt
nicht mehr mit den von Schlaglöchern übersähten Straßen von vor 11 Jahren gemeinsam. Neu ausgebaut und auch viel weniger Dreck am Straßenrand. Aus dem Busfenster sieht man jetzt auch immer mehr schöne und größere Häuser, es wirkt alles viel moderner und gepflegter wie damals. Nur eines ist gleichgeblieben, Autofahren möchte ich hier nicht, dass wäre lebensgefährlich. Also lehnen wir uns im klimatisierten Bus zurück, Draußen scheint die Sonne, 30 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit, aber kein Regen und so bleibt es auch den ganzen Tag.

Erst mal ein paar Stunden mit dem Bus, Sri Lanka ist zwar nur so groß wie etwa Bayern, aber selbst auf den guten Straßen kommt man bei dem Verkehr nicht so schnell vorran.


Kurze Pause für eine Tasse Ceylon Tee in einem an der Straße gelegenen Frühstücksrestaurant und dann geht  es  gleich weiter zu unserer ersten Station, dem Elefantenwaisenhaus in Pinawalla das auf unserem Weg nach Kandy liegt.

9:00 Uhr - Dort gibt es jetzt ein reichhaltiges Frühstück und die Attraktion einer badenden Elefanten Herde.
Ich habe im Fernsehen schon einen Bericht über die wichtige Arbeit dieses Waisenhauses gesehen und bin ganz froh es jetzt wirklich auch besuchen zu können.

 


Es ist faszinierend dem Treiben der badenden Elefanten mit Ihren kleinen Babyelefanten zuzusehen. Man könnte hier Stunden verbringen, doch wir müssen weiter zu einer Ayurveda Kräuterfarm bei der wir die vielen Gewürze, welche in unseren Tees sind, frisch vor der Ernte, am Baum oder Strauch kennenzulernen und einiges über die Gewürze lernen können.



Wieder zurück im Bus, fallen dann immer wieder für ein paar minuten die Augen zu. Wir sind ja jetzt auch schon lange unterwegs. Nach ca. 1 Stunde sind wir in Kandy angekommen das auf 500 m Höhe liegt. Hier müssen wir umsteigen in einen kleineren Bus denn zu unserem Hotel - Amaya Hills - geht es nochmal 250m höher auf kleinen kurvigen Straßen.




Das Hotel liegt traumhaft auf einem Berg mit einem fantastischen Blick. Jetzt können wir uns auch endlich mal unter die Dusche stellen und die ersten Gespräche unter den Teilnehmern (Inhaber von Teegeschäften) einen Erfahrungsaustausch zustande kommen lassen.

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20:00 Uhr Abendessen und dann ab ins Bett nach so viel Stunden freut man sich jetzt schon darauf.
Aber halt, ich muss ja noch was über unsere Reise schreiben..

..und so ist es jetzt 23:00 Uhr geworden. Jetzt reicht es aber, morgen um 8:30 Uhr ist Abfahrt und dann fahren wir nach 'Nuwara Eliya'. Gute Nacht.

 

 

Sri Lanka Reise - Dienstag, 30.08.2011

um 6:30 Uhr klingelte der Wecker es war eine kurze Nacht aber hab sehr gut geschlafen, was ja nach 40 Stunden Aufsein nicht schwer war. 

Das Wetter ist heute nicht so ganz toll, viele Wolken und zwischendurch immer wieder ein kurzer aber heftiger Schauer.

Nach dem Frühstück ging es dann auch gleich wieder los.

Abfahrt 8:30 nach 'Kandy' in das Teemuseum. Eigentlich sind es ja nicht so viele Kilometer bis dort hin, doch die Fahrt dauerte trotzdem zwei Stunden, da wir auf die andere Seite durch 'Kandy' fahren mussten und gerade heute auf den Straßen sehr viel los ist, denn morgen ist hier Feiertag.

 


Nachdem Sri Lanka drei Staatsreligionen hat, Buddhismus, Moslemisch und Christentum, gibt es auch für alle Feiertage der drei Legionen frei und morgen ist Ramadan Ende, was bei den Moslems groß gefeiert wird.

 

Nur ca. 7 % der Bevölkerung hier sind Moslem,  aber wie es so ist gilt der Feiertag für alle. Anders als bei uns in Deutschland müssen hier nicht alle Geschäfte an einem Feiertag schließen. Nur die großen Läden haben heute geschlossen. Vor allem haben heute alle staatlichen Büros und die Banken geschlossen, somit erledigen die Singalesen heute noch alle Ihre Vorhaben.


Das Teemuseum liegt außerhalb, auf einem Berg und war eine alte Teefabrik die bereits vor mehreren Jahren geschlossen wurde. Nach  einiger Zeit wurde es zu einem Museum umfunktioniert wurde.

Das Teemuseum ist ein Monument für 'James Taylor', der den Teeanbau vor 132 Jahren (1867) nach Sri Lanka gebracht hat, nachdem nach die große Kaffeepest die Kaffeeplantagen zerstört hatte. Er war der Pionier der heute gilt er als der Vater von Ceylon Tee.

Der erste Tee wurde 1872 verschifft, es waren nur zwei kleine Packungen mit 23 Pfund und kosteten 58 Rupien. Seit dieser Zeit hat sich Sri Lanka mit zu den größten Teeanbauländern der Welt weiterentwickelt.

In dem Museum findet man einige alte Maschinen und einen Überblick der Methoden zur Teeverarbeitung, welche heute so wie hier gezeigt nicht mehr angewendet werden.

Im obersten Stockwerk des Teemuseums kann man sich bei einer Tasse Tee entspannen, was wir natürlich auch gemacht haben.


Anschließend ging es dann Richtung Nuwara Eliya, die Stadt liegt nicht ganz auf 2000 m Höhe. Auf dem Weg dorthin ging es zum Mittagessen.

Es war zwar schon 15:00 Uhr als wir dort ankamen, eine traumhafte Location, direkt an einem großem, bekannten Wasserfall, dessen Name ich inzwischen vergessen habe. Der Ausblick war einfach atemberaubend..


















Und weiter ging es Richtung 'Nuwara Eliya', wobei wir noch einen Zwischenstopp in einer Teefabrik machten, welceh richtig blau angestrichen ist und für Touristen geöffnet ist. - Interessant, aber nicht der Hit..












 

Hier werden einfache Tees produziert und was wir in den Welktrögen sehen konnten, war nicht 'two leaves and a but', es waren lange Stengel mit bis zu sieben Blättern.

Der Tee, den wir natürlich auch hier wieder probiert haben, wird für den Arabischen Markt produziert, von dort werden in großem Umfang Ceylon Tees importiert. Die Tees sind sehr kräftig, werden aber auch sehr süß getrunken.



 


In Nuwara Eliya machten wir dann noch einen kleinen Abstecher ins Zentrum wo wir zu Fuß ein paar Geschäfte
erkundet haben. Es war schon Dunkel und damit eine interessante Atmosphäre.


Unseren großen Bus mussten wir verlassen, denn zu unserem nächsten Hotel kann man nur in einem kleineren hinfahren, denn die Straße ist zu eng und zu schlecht.

Dieses Hotel in dem wir heute Abend und Morgen noch sind, ist ein Muss und ein absolutes Highlight für Ceylon-Besucher.

Eine alte umgebaute Teefabrik zu einem Luxushotel, aber mit sehr viel Gespür fürs Detail. Das 'Heritance Tea Factory Hotel'.










Da wir erst um 20:00 Uhr angekommen sind und es hier schon stockfinster ist, offenbart sich für die Mitreisenden die fantastische Lage erst morgen früh, wenn sie die Vorhänge aufmachen und feststellen, dass dieses Hotel von Teefeldern umgeben ist, wobei man hier in der Früh die Pflückerinnen auf Ihren Weg in die Teefelder und beim Pflücken vom Zimmerfenster aus sehen kann.

Ich war von 11 Jahren schon hier und das Hotel wurde seitdem schon dreimal modernisiert. Es hat aber nichts eingebüßt von dem Charme, den es heute immer noch genauso versprüht wie damals.


Oh-ha, es ist ja schon 01:30 Uhr, jetzt aber ins Bett, morgen geht’s in die Teefelder.



Gute Nacht!
Ihr Werner Merten








 

 

Sri Lanka Reise - Mittwoch, 31.08.2011

Heute ging der Tag etwas ruhiger und entspannter los. Wecken war um 07:00 Uhr, tja es waren dann ja leider doch nur fünf Stunden Schlaf ..

Aber wenn ich in einem Teeland bin, dann macht das nichts aus, denn in diesem Hotel, wenn man aufwacht und aus dem Fenster blickt, ist man mitten in den Teefeldern. Da werde ich schnell wieder ganz munter!

 

 




Nach ca. einem halben Jahr ist es schon eine kleine Pflanze geworden und jetzt wird immer wieder geschnitten, damit sich die Pflanze verzweigt und ein Busch daraus wird.

Nach ca. einem Jahr werden sie ins Feld gesetzt.


 


 






Nach dem Frühstück um 09:00 Uhr fuhren wir mit einem Kleinbus hinunter zur Teeplantage 'Pedro', wo wir uns die 'Nursery' (Aufzuchtstation für Teepflanzen) anschauten.

Heute wird Tee nicht mehr mit Samen vermehrt sondern mit Stecklingen. Dazu schneidet man von einem Mutterbusch der besonders gute Eigenschaften hat, ein Blatt bis zur nächsten Blattkreuzung ab und steckt es in eine von Folie umgebene Erde. Da die Erde hier auf Sri Lanka sehr fruchtbar ist und auch das Wetter ideale Bedingungen bietet, geht es relativ schnell, bis der erste kleine Trieb rauskommt.







Anschließend sind wir ins Dorf 'Kandapola' gefahren das nur ca. vier Kilometer von unserem Hotel entfernt ist. Hier leben viele Hindus und der Feiertag wir genützt um in den Tempel zu gehen und zu feiern. Da war richtig was los!
 

 


 


      
Unser Mittagessen müssen wir uns heute erst einmal mit Pflücken verdienen, wir drei - Frau Nirschl, Frau Fuchs und meine Wenigkeit übten uns in dieser Disziplin, da merkt man sehr schnell, welche Arbeit diese Pflückerinnen leisten.
Denn bis so ein Korb endlich mit Teeblättern gefüllt voll ist, dass dauert, denn hier darf nur "two leaves and a but" geerntet werden. Also nur die Blattknospe und die nächsten zwei Blätter. Ich glaube wir wären verhungert, wenn wir den Korb ganz füllen hätten sollen, dennoch war es war eine wundervolle Erfahrung.


 


                
Nach dem Mittagessen gab es eine Marketing-Veranstaltung an der Frau Nirschl und Frau Fuchs teilgenommen haben.

Ich nutzte die Zeit und ging meiner großen Leidenschaft nach, ..rein in die Teefelder und so bin ich drei Stunden mutterseelenallein durch die Teefelder quer Feld ein, rauf und runter gegangen. Fantastisch, das wollte ich immer schon machen, leider war bei all den vorausgegangen vielen Reisen immer keine Zeit dazu. Diesmal habe ich sie mir nehmen können und war ganz allein mit meinen Teebüschen. :-)






 

Das Wetter war heute ideal, es hat überhaupt nicht geregnet und das ist schon was Besonderes in Sri Lanka, und hier oben in 'Nuwara Eliya'.

Es war zwar immer wieder bewölkt, aber dazwischen gab es auch immer wieder schöne sonnige Abschnitte.

So, heute Abend geht es nur noch zum Abendessen und habe ich Zeit und ich kann für Sie diesen Blog-Beitrag heute noch vor Mitternacht schreiben.






Ihr Werner Merten

 

Sri Lanka Reise - Donnerstag, 01.09.2011

In der Nacht hat es stark geregnet und ein leichter Sturm fegte über das Hotel hinweg, .. hat man mir erzählt. Ich habe herrlich geschlafen und nichts davon mitbekommen. In der Früh waren viele Wolken unterwegs und zwischendrin tauchten blaue Flecken am Himmel auf aus denen die Sonne durchblinselte. Der Wind bläst immer noch recht stark aber wir haben so um die 20 Grad, erstaunlich denn wir sind hier auf 2100 m über dem Meeresspiegel.

Gestern Abend wollten wir noch einen kleinen Absacker trinken, aber wie wir erfahren mussten, gab es an diesem Feiertag keinen Alkohol, also auch kein Bierchen. Wir haben trotzdem noch in der Hotelbar getroffen und alkoholfreie Cocktails getrunken. Es geht ja auch ohne Alkohol.

Heute geht es zurück nach Kandy, es sind zwar nur knappe 60 km Fahrt, doch dafür braucht man hier mit dem Bus locker drei Stunden, denn es geht stetig bergab und dass über sehr kurvenreiche Serpentinen. Wir machen eine kleine Teepause und dann fahren wir weiter. Auf unserem Weg liegt die Teeplantage 'Rothschild'.

Was fällt einem bei diesem Namen sofort ein, 'Rothschild' steht bei uns für hochwertigste Weine, dies verleitet dazu hier hochwertigsten Tee zu erwarten, aber weit gefehlt. Diese Rothschilds haben natürlich nichts mit den edlen Weinkellereien zu tun, aber der Name klingt einfach im Kopf.

Die Landschaft um die Plantage "Rothschild" ist wie immer einfach nur traumhaft!
Wir haben wie immer Glück, denn als wir aus unserem Bus ausgestiegen sind, regnete es nicht, immer wieder lachte uns die Sonne durch die Wolkenlücken an. Hier wird ausschließlich CTC-Tee produziert.
Es handelt sich hier nicht um einen Tee wie wir Ihn normalerweise kennen, sondern um ein modernes Produktionsverfahren bei dem keine hohen Qualitäten herauskommen. Es sind einfach starke kräftige Tees, welche nur aus Krümel bestehen und sowohl lose aufgegossen werden können und auch ideal für die Teebeutel-Industrie sind.


 
Was hier an Pflückmaterial angeliefert wird, hat nichts mit unserem 'Two Leafs and a But' zu tun. Bei diesem Produktionsverfahren kann man auch noch das 4te und 5te Blatt miternten, so ist es schon fast ein ganzer Zweig der hier in den Säcken liegt.

Die frisch geernteten Teeblätter werden an der Fabrik angeliefert und die Säcke werden nun von eher schmächtigen Fabrikarbeitern abgeladen und vier Stockwerke zu den Welktrögen hoch getragen.
 

Erstaunlich was die Arbeiter auf ihren Rücken für Lasten stemmen, manche gehen sogar mit sechs Säcken die Stufen hinauf in den vierten Stock.
So ein Sack mit Teeblätter wiegt immerhin so um die 15 kg.

 









 








Nach kurzer Welkzeit wandern die Teeblätter über ein Röhrensystem nach unten in die Produktionshalle.

Hier werden sie erst einmal in einen kleinen Schredder reingestopft, ja wirklich reingestopft, denn da steht einer mit einem Stock und der stochert immer wieder nach damit die Teeblätter in den Schredder reirutschen.

 

Anschließend durchlaufen die Teeblätter eine Maschine mit vier Zereißvorrichtungen, jede von Ihnen besteht aus zwei Walzen mit rasiermesserscharfen Rispen welche sich in gegensätzlicher Richtung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten drehen und so die Teeblätter regelrecht zerreißen. Bei jedem Zerreissvorgang werden die Rispen kleiner, so dass am Ende der vier Walzenpaare die Teeblätter zu Krümel geworden sind. Dann laufen diese auf einem Förderband zu einem Fermentationsmaschine, diese durchlaufen sie.

Dieser Brei aus Krümel und Teeblattsaft verfärbt sich dunkelbraun bis (fast schon) schwarz.
 
 

Über Sortiermaschinen werden hier grobe Teile mit elektrostatisch aufgeladene Kunstoffwalzen heraussortiert. Am Ende wird selbst dieser Tee noch nach Größe sortiert.

 Das End-Ergebnis sieht dann aus wie löslicher Kaffee. In Sri Lanka wird inzwischen fast ausschließlich solcher Tee verwendet, aber er wird auch ins Ausland exportiert. Großabnehmer sind hier die arabischen Länder, die Tee besonders kräftig und intensiv lieben.

Das Wetter meint es sehr gut mit uns, denn auf unserem Rückweg von der Fabrik zu unserem Bus (ca. 20 Min. Fußweg) blieb es trocken, erst als wir im Bus saßen, da öffnete der Himmel seine Schleusen weit und es kam schwappte ein heftiger Tropenregen auf uns herunter.
Auf unserer Fahrt nach 'Kandy' besuchen wir den botanischen Garten in 'Peradeniya' wo wir auch unser Mittagessen einnahmen. Gleich anschließend erleben wir unter Führung die Vielfalt von Sri Lankas Botanik.


Abends steht dann Kultur auf dem Programm.
Bei der Besichtigung eines buddhistischen Tempels mit dem Zahn Buddhas tauchen wir ein in die inspirierende Kultur 'Sri Lankas'.

Als letzter Aktuinspunkt des Tages stand dann noch eine Unternehmerrunde auf dem Programm. Nach zwei Stunden Schulung ging es dann direkt zum Abendessen.

Es war wieder ein ereignisreicher Tag, der nun zu Ende geht.



 

 

 

 

Sri Lanka Reise - Freitag, 02.09.2011

Heute müssen wir Früh raus, denn es geht zurück nach Colombo.

Auch wenn es nur knapp über 100 km Fahrt sind, steht uns eine fünf Stunden lange Busfahrt bevor.

In der Nacht hat es natürlich wieder geregnet, aber jetzt ist es relativ klar und so haben wir einen tollen Ausblick von unserem Hotel 'Amaya Hills'.








Nach einer kleinen Stadtrundfahrt durch das quirlige Colombo erreichen wir die Teebörse.
Wir dürfen in den Tee-Auktionsräumen Platz nehmen und lauschen den Erläuterungen über den Ablauf des Auktionshandels. Heute findet keine Auktion statt, deshalb dürfen wir im Auktionsraum sitzen und fotografieren.

Bei meinem letzten Besuch vor elf Jahren stand ich wärend einer Auktion oben.
Es war ruhig, nur der Auktionator vorne plapperte wie ein Wasserfall, man verstand nur Bahnhof und ich beobachtete die Broker die durch fast nicht sichtbare Handzeichen Ihre Gebote abgaben. In kurzer Zeit wurden so viele Tonnen von Tee versteigert.





Am Abend sind wir dann in unserem Hotel 'Mount La Vinia', direkt an der Küste angekommen, hier genießen wir bei tropisch, schwül-feuchten Temperaturen unsere letzte Nacht in Sri Lanka.
In meinem Zimmer musste ich ersteinmal die Klimaanlage runterstellen, denn diese war auf eisige 15° Celsius eingestellt, es war wie beim betreten eines Kühlschranks.
Auf dem Tagesprogramm stand noch eine zweistündige Schulung in bewährter Unternehmerrunde, das Abendessen und gemeinsame Gespräche am Pool bis in die Nacht (es regnete heute nicht), beendeten diesen Tag.
Schade, bei so einer Geschäftsreise hat man leider  keine Zeit wie im Urlaub, um auch mal an den Strand zu gehen und das Meer  auszuprobieren, also genießen wir die kurzen Pausen von unserem Balkon aus und den Sonneuntergang bis zum nächsten Programmpunkt.


 

 

Sri Lanka Reise - Samstag, 03.09.2011

Der letzte Tag ist gekommen, heute Abend, besser gesagt in der Nacht um 00:01 Uhr geht es schon wieder zurück nach Deutschland.

Doch bevor es soweit ist findet nach dem Frühstück noch ein Abschlussgespräch in  Unternehmerrunde statt.

Erst gegen Mittag sind wir fertig und nach dem Mittagessen geht es dann nochmal rein in das Getümmel von Colombo.
Wir besuchen einen typisch farbenfrohen, einheimischen Markt. Der eine oder andere nutzt noch die Gelegenheit ein paar Sachen einzukaufen. Nach unserm Abendessen geht es dann auch schon los zum Flughafen.



In dem Verkehr brauchen wir zweieinhalb Stunden. Am Flughafen erwartet uns dann eine Menschenmenge die alle vor dem Gebäude warten und wir brauchen nochmal eine halbe Stunde um durch die ersten Kontrollen beim Eingang zu kommen. Die Zeit wird schon knapp aber um 00:30 Uhr startet dann eine voll besetzte Maschine der Sri Lankan Air nach Frankfurt, es ist ein gefühlter kurzer Flug, obwohl er fast 10 Std. dauert aber wir sind alle so müde dass wir die meiste Zeit verschlafen.
Um kurz nach 07:00 Uhr landen wir dann in Frankfurt.
Eine Interessante Reise ist zu Ende. Trotzdem es für mich nicht das erst einmal war habe ich wieder viele neue Eindrücke sammeln können und wie bei jeder Reise in die Teewelt einiges dazulernen können.

Jetzt hat uns der Alltag erst mal wieder, bevor es in knapp fünf Wochen wieder auf Reisen geht, dann nach Taiwan zu den Anbaugebieten von Oolongtee.

Ihr Werner Merten

 

 
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