China Reise 25/26. Mai 2010

Nachdem dieses Jahr gleich 3 Teereisen auf dem Programm bei mir stehen, bin ich jetzt bereits auf meiner
2.ten Teereise die mich nach China führt. Auf dieser China Reise dreht sich alles um den Bio Anbau und dessen Kontrolle.
Bin sehr gespannt was ich alles erleben und erfahren darf.



Mein Reisebericht über Japan folgt erst, da ich in Japan auf dem Lande nur in einfachen Hotels übernachtet habe und dort kein Internet zur verfügung stand.

Also letzte Woche für 6 Tage in Japan, anschließend 4 Tage wieder in München und dann am Dienstag 25.05.10 ging es dann erst nach Amsterdamm von da aus nach Peking wo wir um 9.OO Uhr früh angekommmen sind und dann um 12.00 Uhr 2,5 Std. weiter nach "Changsha City (Hauptstadt von Hunan) geflogen sind. Bis jetzt also 32 Std. bereits auf den Beinen, mit gerade mal 2 Std. Schlaf im Flugzeug.

Die Stadt Changsha mit ca. 6,3 Mio. Einwohnern ist eigentlich wie jede andere Großstadt in China, jede Menge Hochhäuser und an jeder Ecke wird gebaut, nur der Verkehr ist bedeutend Chaotischer.
Am Flughafen wurden wir bereits von Herrn Roy Zhong (Hunan Tea Co.,LTD.) erwartet um dann gleich ins Büro der Firma zu fahren, dass im Zentrum von Changsha liegt. Dort gab es dann die erste schlechte Nachricht:
Hier in Hunan ist im März als die ersten zarten flauschigen Triebe für den Weißen Silber Needle Tee (Yin Zhen) hervorkamen, ist die Temperatur so stark gefallen, dass fast alle Triebe erfroren sind und damit in diesem Jahr so gute kein Yin Zhen produziert werden kann. Der kleine Rest hat dann einen extrem hohen Preis.

Im Tea Tasting Room haben wir dann einige Tees probieren können.
Unser "Da Reng Feng" der mit der neunen Lieferung wieder zu seinem Ursprünglichen Charakter zurückgekehrt ist und wirklich eine Empfehlung von mir ist. Auch "Yuncui" ist von hier.

Am Abend ging es dann wie in China üblich zum Essen. Die Küche von "Hunan" ist bedeutend schärfer als in China üblich.

Jetzt bin ich endlich zurück im Hotel, in meinem Zimmer im 26. Stock von wo aus ich eine tolle Aussicht auf die Stadt habe.

Das Bett schreit schon nach mir. Morgen geht es dann in der Früh um 8:00 Uhr hinaus auf das Land zu den Teebauern. Bin schon sehr gespannt, zumal wir zum Abendessen bei einem Teebauer zuhause in den Bergen eingeladen sind. Hoffe Morgen dann wieder Internet Anschluß zu haben und weiter berichten zu können. China ist 6 Std. voraus.

Jetzt erstmal gute Nacht!

Ihr Werner Merten
TeaHouse

 

Aktualisiert (Montag, den 10. Oktober 2011 um 17:55 Uhr)

 
1927_0China Reise 27. Mai 2010

Um sechs Uhr aufstehen, frühstücken und dann ging es gleich los, 5 Std. mit dem Auto in die Berge nach "Yuanling" einer relativen Kleinstadt in deren Nähe auf einer Insel die Teefarm "Qingshan" liegt.
Wir sind in einem einfachen Hotel untergebracht.(Es soll das beste Hotel in der Stadt sein).
Es ging gleich los mit der Besichtigung der Teefabrik, hier aber haben wir nur leere Maschinen vorgefunden, da es die letzten Wochen ununterbrochen geregnet hat und somit keine Tee-Ernte möglich ist. Was für die Bauern ein richtiges Problem ist, denn kein Tee bedeutet auch kein Geld.
Wie auch auf der Fahrt, die Landschaft hat sich in ein graues nebeliges Kleid gehüllt, unterbrochen von leichten bis heftigen Regenschauern. Schade, aber so kenn ich China, meistens im Nebel ohne Sonnenschein aber trotzdem 20°-25° C, vielleicht wachsen deshalb die Teepflanzen so gerne hier.
Anschließend ging es zum Mittagessen, 25 Personen an einem riesigen runden Tisch. Nur wir fünf Langnasen und ansonsten Chinesen und darunter Politiker die Ihre Trinkfestigkeit unter Beweis stellen wollten.
Also immer wieder "Gambay" (die Gläser(kleine) werden mit Bier gefüllt, es wird sich zugeprostet und man trinkt auf einen Satz das Glas leer)
Gott sei Dank hat das Bier nicht viel Alkohol, aber genug für die Chinesen. Nach 2 Std. ging es dann auf einer sehr abenteuerliche alte Fähre die uns über den Fluß zu einer Teefarm gebracht hat, die in Umstellung auf Bio ist.
Zwischen den Teepflanzen wuchert das Unkraut, was erstmal sehr ungepflegt aussieht aber natürlich seinen Sinn hat, denn wo nicht gespritzt wird, kann sich das Unkraut ungehindert vermehren.

Zum Abendessen sind wir auf einen Berg zum Phönix-Brunnen gefahren. Dort steht in einem dichten Wald aber direkt oberhalb am Fluß gelegen, ein einfaches Holzhaus in dem man zwar unter einfachen Bedingungen aber dafür umso leckerer Essen kann.
Sie merken schon, Essen ist in China sehr wichtig, deshalb jeden Tag 2 Std. Mittag und 2 Std. Abendessen in größerer Gesellschaft, hierbei sind dann immer Mitarbeiter dabei, die einem bei einem "Gambay" (jeder einzeln) vorgestellt wird. Da fließt wieder einiges an Bier.
Und dann hat es mich am Abend doch noch erwischt, es ging in eine Karaoke Bar, das Vergnügen E hohen Alkohol Gehalt hat und somit für uns eigentlich kein Problem darstellt. (Für uns).
Aber keine Angst, der Tag war nicht nur von Biertrinken gefüllt, auch wenn es sich so liest.

Dazwischen gab es immer 2-3 Std. in einem art Versammlungsraum, in dem wir zusammen gesessen sind und unsere Fragen gestellt haben.
Alles in allem wieder ein sehr ereignisreicher Tag.


So jetzt ist es halb eins und mein Bett schreit wieder nach mir.

Werner Merten
TeaHouse

 

Aktualisiert (Montag, den 10. Oktober 2011 um 17:53 Uhr)

 
China Reise 28. Mai 2010

Am heutigen Tag hat sich alles um den Teeanbau gedreht.
Am Vormittag gings auf ein kleines Boot dass uns auf dem Fluß entlang gefahren, der hier aufgestaut wird und somit ein weit verzweigtes Flußbett oder besser ein Kilometerlanger Stausee mit lauter Fjörden ähnlich wie in Norwegen ist.
Fast eine Stunde also im kleinen Speet-Boot entlang der Inseln bis zur großen Halbinsel auf der die Plantage "Qingshan" liegt.
Hier in China spricht man von Teefarmen, und auf dieser Halbinsel, von der keine Straße hin oder wegführt und somit nur mit dem Boot erreichbar ist, leben 52 Farmerfamilien, die durch die Initiative von der Fa. Kloth & Könken (Teeimporteur) und mit der Unterstützung von der Teefirma Hunan eine Art Kooperative gebildet haben um einen sinnvollen und nachhaltigen Biologischen Teeanbau zu betreiben. Da die jungen Leute nicht mehr auf den Farmen wohnen und in der Stadt arbeiten möchten, haben ein paar ältere Bauern ihr Land an die Fa. Hunan verpachtet die darauf mit den anderen Bauern Bio-Tees produzieren.

Eine abgeschiedene Halbinsel ohne Autoverkehr ist hierfür natürlich ideal.
142 ha werden auf der ca. 3 x so großen Fläche für den Biologischen Teeanbau genutzt. Jeder Bauer hat ca. 0,5 - 4 ha die er selbst bewirtschaftet aber mit der Unterstützung von der Fa. Hunan, die dort auch eine gemeinsame Teefabrik errichtet hat.
Die Jahresproduktion liegt bei etwa 300 Tonnen.
Im Jahre 2002 wurde mit der Umstellung begonnen und seit 2005 wird ausschließlich nur noch Biologisch Tee und auch das Gemüse der Bauern angebaut, damit es eine sinnvolle Einheit ergiebt.
Es war ein langer Weg, denn die Bauern mussten erst mal lernen was Bioanbau bedeutet und wie er kontrolliert umgesetzt werden kann. Dazu gehört auch die Rindvieh Haltung zu erlernen, das bis dahin die Bauern keine Viehzucht betrieben haben, das Vieh aber wichtig für den natürlichen Dünger ist.

Jedes Jahr fährt nun ein Mitarbeiter von Kloth & Könken hierher und bringt eine Bonuszahlung mit um die Bauern zusätzlich zu unterstützen. Jeder bekommt für seine geleistete Arbeit und Teemenge noch einen zusätzlichen Geldbetrag aus Deutschland der durch den Teeverkauf mitfinanziert wird.
Wir haben inzwischen einige Tees von hier, fast alle Grünen und weissen Tees von Pure Tea und auch unser Yin Zhen Silver Needle sowie der Yin Zhen Jasmin stammen aus dieser Teefarm und werden durch den Verkauf mit unterstützt.
Da ist es natürlich eine besondere Ehre diesmal dabei gewesen zu sein.
Ich habe unzählige Fotos und natürlich auch meine Filme von der Teefarm gemacht und bin ganz begeistert was hier aufgebaut wurde und wie wild die Teepflanzen hier wachsen können und wie gesund sie sind.
Wir durften den Bauern auch beim Verarbeitungsprozeß über die Schultern schauen, denn welch Glück heute hat es nicht geregnet und somit konnte geerntet werden.

Die Bauern haben uns dann zu einem Mittagessen eingeladen, wo es hoch herging.
Reden über Reden, Danksagungen von beiden seiten und dann natürlich wieder "Gambay" die Trinksitte für Bier, ich weiß nicht mehr mit wieviel Leuten in heute "Gambay" getrunken habe, es waren einige.

Wir wurden hier so freundlich aufgenommen, es war einfacht toll, mal nicht mit den Managern der Firmen, sondern mit den einfachen Bäuerinnen und Bauern gemeinsam am Mittagstisch zu sitzten, wir hatten auch jede Menge Spaß.

Am späten Nachmittag mussten wir dann leider zurück, denn wir mussten ja erst noch 1 Std. mit dem Boot und dann wieder 4-5 Std. mit dem Auto zurück nach "Changsha". Das Abendessen viel deshalb auch klein aus, was mir ganz recht war nach den übbigen Gelagen der letzten Tage.

So und jetzt ins Bett, morgen gehts mit dem Flugzeug nach Heibei.

Ihr Werner Merten
TeaHouse

 

Aktualisiert (Montag, den 10. Oktober 2011 um 17:54 Uhr)

 
China Reise 29. Mai 2010

Der heutige Tag war ein reiner Reisetag um von einer Provinz in die andere zu kommen.
Nach dem Aufstehen war ein kurzes Shopping angesagt, bevor es dann zum Flughafen ging.
Wir haben heute die Provinz Hunan hinter uns gelassen und sind nach Hefei in die Provinz Anhui geflogen. Flugdauer ca. 1 Std..

Wir wurden am Flughafen von Herrn Li Jun, Deputy General Manager der Fa. Anhui Tea LTD begrüßt. Mit dem Auto ging es dann auch gleich 4 Std. Richtung Süden quer durch Anhui nach Huangshan was für die nächsten Tage unser Ausgangspunkt ist.

Huangshan liegt ca. 150 km südlich von Wuhu und hier sind die berühmten Gelben Berge.
72 Gipfeln gibt es an der Zahl in einem mehr als 150 km² großen Gebirge. Hier liegt auch die Bio-Plantage "Mingzhou", die wir Morgen besuchen. Am Abend waren wir noch zum Abendessen von Herrn Li Nianhua - Predident General Manager der Fa. Anhui Tea LTD eingeladen. Es war nur eine kleine Runde und deshalb gab es auch nur wenig Gambay.

 

Es ist schon wieder Mitternacht und Morgen heist es um 6:00 Uhr aufstehen, na dann eine gute Nacht.

 

Ihr Werner Merten
TeaHouse

 

Aktualisiert (Montag, den 10. Oktober 2011 um 17:53 Uhr)

 
1930_0China Reise 30. Mai 2010 Teil 1

Oh Mann, den heutigen Tag muss ich aufteilen.
Es ging um 6:00 Uhr los als mein Wecker geklingelt hat. Noch ganz verschlafen habe ich nach draußen gesehen und mir gedacht, es ist schon wieder so ein vernebelter Tag wie bisher. Fertigmachen, Frühstücken um um 8:00 Uhr Abfahrt.


Es ging dann ca. 1 Std. mit dem Auto in die Berge, auf die Plantage Mingzhou.
Auf einmal ist dann auch die Sonne rausgekommen und es wurde ein richtig heißer und sonniger Tag.

Als wir dort angekommen sind, wartete schon ein Bulk von Reportern, Fernsehen, Presse und was weiß ich noch alles für Leute. Jetzt weiß ich wie sich ein Politiker fühlt, wenn er einen Besuch in einem anderen Land macht. Als erstes war eine Begrüßungszeremonie, bei der wir bei einem Farmer am Tisch im freihen gesessen sind und gekochte Eier in Zuckerwasser bekommen haben. Um uns herum die Presse, man sitzte wie auf dem Präsentierteller und die Kameras und Fotoapparate waren auf einen gerichtet.

Hintergrund ist natürlich, daß Kloth und Könken auch hier ein Projekt am laufen hat, diesmal mit 200 Farmern, die im Bio-Anbau unterstützt und beraten werden.


Auch hier war unser Anlaß für den Besuch, die Jahresinspektion und Verteilung der Bonuszahlungen an die Farmer.
Nur in Anhui wird dies sehr Provessionell über die Medien vermarktet. Was natürlich gut ist, aber wenn man ein Betroffener ist, ist es eher unangenehm im Rampenlicht der Presse zu stehen.

 

Aktualisiert (Montag, den 10. Oktober 2011 um 17:53 Uhr)

 
1931_0China Reise 30. Mai 2010 Teil 2 (Fortsetzung 30.Mai 2010)

Nach der Begrüßung ging es dann mit einem Bambusfloß über den Fluß zu den Tee-Feldern.
Ein rießiger Troß von Menchen (Reporter und wir) setzte sich in Bewegung.
Man brauchte nur ein Teeblatt in die Hand nehmen, oder den Fotoapparat zücken und schon hatte man 5, 6 Reporter um sich die alles Fotografierten und Kameraleute vom Fernsehen die es filmten.

Es war extrem schwierig Fotos oder Filmaufnahmen zu machen, da die Reporter sofort zur Stelle waren und immer in das Bild gelaufen sind. Tja so ergeht es eben Politikern oder Filmstars, Gott sei Dank bin ich nur ein Teehändler und muß dieses nicht täglich über mich ergehen lassen.

Es sind mir aber trotzdem ein paar super Aufnahmen gelungen.
Die Plantage Mingzhou liegt an einem Fluß und fügt sich ganz malerisch in die Umgebung ein.
Ich konnte gar nicht genug bekommen von dem Eindruck dieser besonders reizvollen Tee-Plantage.

 

Aktualisiert (Montag, den 10. Oktober 2011 um 17:52 Uhr)

 
1932_0China Reise 30. Mai 2010 Teil 3

Fortsetzung 3o. Mai 2010
Im Anschluß daran ging es natürlich zum Mittagessen im großen Rahmen mit der Presse.
Nach dem Essen waren wir dann bei der ² Chinesich Deutschen Konferenz für Bio Anbau und Zusammenarbeit.
Eigentlich ein wichtiges Unterfangen für die Teilnehmer aber trotzdem ein großes Blah Blah von Danksagungen aller Teinehmer.

Auch Poliker waren am Tisch und hoben hervor wie wichtig die Zusammenarbeit ist und welche Vorteile die Farmer und vor allem auch der Antrieb für den Bio-Anbau in China ist.

Der Interessanteste Teil war aber dann am Abend das Essen mit 200 Farmern zu den die Deutsche Firma Kloth uKönken eingeladen hat. Herr Wolfgang Wilhelm, Vertreter der Origanisation wurde mit großem Beifall und Jubel von den Farmer empfangen und es war ein unvergeßlicher Abend mit jede Menge Bier und natürlich viel "Gambey" trinken.
Mann stelle sich vor 200 Farmer auf 17 Tischen verteilt und alle wollen mit den Ausländern 'Gambey' trinken.
Ich kann nicht sagen, wieviel Bier ich heute getrunken habe. Aber alles für die Völkerverstädigung.
Wir hatten einen riesen Spaß. Die Farmer hatten auch ein paar Show-Einlagen vorbereitet und ein paar Ansprachen waren selbstverständlich auch notwending.

Es war ein sehr ereignisreicher Tag heute, den ich nicht so schnell vergessen werde.

Inwzischen ist es schon wieder Mitternacht und ich bin heil froh wenn ich ins Bett komme.

Gute Nacht Werner Merten
TeaHouse

Aktualisiert (Montag, den 10. Oktober 2011 um 17:52 Uhr)

 
1933_0China Reise 31. Mai 2010

Heute war wieder 6:00 Uhr Aufstehen angesagt und um 8:00 Uhr wurden wir von Herrn Li abgeholt.
Das Wetter ist traumhaft, 28°C und volle Sonne, also ideal auch für uns in die Gelben Berge zu fahren um ein Naturwunder anzuschauen. Mount Huangshan (Gelber Berg) mit seinen 72 Gipfeln, der höchste davon ist der "Lianhua" (1860m).


Früher trug er den Namen schwarzer Berg aber in der gelben Dynastie (Gelber Kaiser) wurde aus im der gelbe Berg.
Berühmt ist er für seine 4 Naturwunder: steil abfallende Felsen, in seltsamsten Formen Kiefern, groteske Gesteuinsmassen und das Wolkenmeer. Er ist auch die Inspiration Chinesischer Maler (Wangshan-Malerei), diente und dient noch immer als Vorlage für die von uns als typisch Chinesische Bilder angesehen werden.
Mit der Seilbahn ging es dann hinauf in die als schon Phantastisch anmutende Gebirgslandschaft.
Meine Filmkamera surrte, mein Fotoapparat klickte und was wusste gar nicht wie man diese einmalige Landschaft aufnehmen sollte, damit auch der spätere Betrachter sich ein Bild davon machen kann.
Man steht direkt am Abgrund, nur geschützt durch ein Geländer und die Steinmassive fallen ganz steil nach unten ab.


Manche Steine schauen aus als wenn sie jemand genau da hingelegt hätte, eigentlich völlig unnatürlich.
Ein anderer Stein liegt so leicht auf einem Gipfel in Schräglage dass man meinen könnte ein kleiner Windhauch genügt und er rollt nach unten.
Wir haben einen Rundkurs um den Gipfel gemacht, der nur so von Stufen wimmelt und es kommen einem keuchende Menschen entgegen wenn die Stufen mal nach unten führen, oder man ist ganz außer Atem weil man 200 oder 300 Stufen gerade nach oben gegangen ist.
Natürlich hat diese Gegend auch etwas mit Tee zu tun. Der Tai Ping Hui Cui (Affenkönigtee) wird in diesem Gebiet produziert.
Wir haben ihn auch im Angebot und fasst schon wie das Gebirge hat auch der Tai Ping Hui Cui ein ganz eigenwilliges Aussehen.
Wie diese riesigen Felsblöcke so hat auch er riesige flachgepresste Blätter. Dieser Tee eignet sich auch hervorragend für das trinken vom Blatt und kann auch mit kochendem Wasser aufgegossen werden ohne dass er gleich Bitter wird.
Natürlich haben wir hier oben einen Tai Ping Hui Cui auch getrunken.
Eine schöne Geschichte erzählt, daß die Bauern kluge Affen eingesetzt hätten um die Teeblätter zu pflücken um Ihr eigenes Leben nicht in Gefahr zu bringen, da die Teebüsche sehr oft an gefährlichen Abhängen wachsen.
Eine schöne Geschichte !
Wir haben diesen Ausflug richtig genossen und auf der Fahrt natürlich viel über Tee gesprochen.

Heute Abend war noch ein Abendessen mit einem Politiker angesagt. Es war auch kurz und schmerzlos, nach 1 1/2 Std. war es schon vorbei. Dann komme ich heute mal viel früher ins Bett.

Morgen geht es dann in eine Oolongfabrik, Bin sehr gespannt wie sehr sich die Produktion von Taiwan unterscheidet.

Ihr Werner Merten
TeaHouse

Aktualisiert (Montag, den 10. Oktober 2011 um 17:52 Uhr)

 
Weitere Beiträge...
< Mai 2012 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      
Wer ist online
Wir haben 36 Gäste online